Unser Angebot

Nachfolgend können Sie sich einen kurzen Überblick über unser Standardprogramm verschaffen. Neben unseren organisierten Reisen können wir auch individuellen Erwartungen verschiedenster Art gerecht werden.

Roots Travel & Tours mietet für Sie Autos, veranlasst Hotelreservierungen, bucht Flüge und bietet einen besonderen Service zur Erfüllung auch ausgefallener Wünsche und Vorstellungen. Bitte kontaktieren Sie uns – für alle Fragen über Äthiopien oder über einen Aufenthalt in unserem Land stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung. Auf Wunsch stellen wir Ihnen auch gerne eine individuelle Literaturliste zusammen.

Auf den Spuren der Jahrtausende: Nordäthiopien auf dem Landweg

Die tiefsten Eindrücke und nachhaltigsten Erlebnisse werden Ihnen auf einer Reise auf dem Landweg vermittelt. Wenn Sie die sog. Nordtour in Addis Abeba beginnen, tauchen Sie auf Ihrem Weg in den Norden immer tiefer in die Geschichte eines Landes ein, das sich seit vorchristlicher Zeit im Kontakt mit der antiken Welt auf Grund seiner kulturellen Überlegenheit vom Norden (Jeha, Axum) über Lalibela, Gondar, Addis Abeba nach dem Süden ausdehnte, bis es zu Beginn des 20. Jhs. die Grenze zum heutigen Kenia erreichte.

In Axum, der Krönungsstadt der Kaiser, verdichtet sich der Gründungsmythos durch die Geschichte der Königin von Saba, durch den Aufbewahrungsort der Bundeslade, die Menelik I., Sohn König Salomos und der Königin von Saba, dorthin gebracht haben soll. In Jeha stoßen Sie auf das Ineinander von sabäisch-antikem Heiligtum und christlicher Kirche, an einem Ort, von dem aus einer der neun syrischen Heiligen missionierend weit in das Land hinein wirkte.

Lalibela, Gondar, die Klöster am Tanasee, die Felskirchen im Geralta, das auf einer Amba gelegene Kloster Debre Damo – auf der historischen Route werden Sie beeindruckt sein von der kulturellen Leistung der staatstragenden Völker der Tigrai und Amharen in Malerei, Architektur und Lebensformen.

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Fahrt ins Unbekannte: Entdeckung historischer Stätten im Süden des Landes

Besonderen Reiz bietet das Aufsuchen von wenig besuchten Zeugnissen der Vergangenheit im Süden des Landes. Äthiopien gilt nicht nur als eine der Wiegen der Menschheit, es weist zahlreiche Denkmale der Frühgeschichte auf.

Im Tal des Omo und besonders im Tal des Awash liegen Brennpunkte der Forschung. In Hadar wurde 1974 Lucy gefunden, das Skelett eines Mädchens, das vor über drei Millionen Jahren gelebt hat. Ist die Fundstelle von Lucy für einen Touristen auch nicht erreichbar, so ist Melka Kontouré in einer Entfernung von 50 km von Addis Abeba als Tagesausflug zu besichtigen. Diese Ausgrabungsstelle hat sich seit ihrer Entdeckung in den 60er Jahren des vorigen Jahrhunderts zu einem Mekka der Prähistoriker entwickelt.

Zahlreiche frühgeschichtliche Denkmäler warten auf ihre Besichtigung: Die dolmen-ähnlichen Monumente bei Harar, die vermutlich aus dem 2. Jahrtausend vor Chr. stammen, die Stelenfelder von Tutufula und Tutiti im Grabenbruch oder das Stelenfeld von Tiya unweit von Sodo mit seinen 36 behauenen Stelen, deren Symbole und Alter noch nicht erforscht sind.

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Im arabisch-islamischen Osten Äthiopiens

Die Fahrt nach Harar führt durch die fast vegetationslose bizarre Vulkanlandschaft des Fantale und durch den Awash-Nationalpark. Früher konnte man auch mit der Eisenbahn durch diese beeindruckende Landschaft nach Dire Dawa, einer Gartenstadt mit einem ehemaligen französischen und einem arabischen Viertel, gelangen, was heute leider nicht mehr zu empfehlen ist.

Von dort, dem ehemaligen technischen Zentrum der Bahnlinie Djibouti – Addis Abeba, ist ein Ausflug nach Harar und an den Rand des Ogaden (Bisidimo, Jijiga) ein Muss.

In Harar begegnen Sie einer arabisch anmutenden Stadt, sie tauchen ein in die Hochburg der äthiopischen Muslime. Harar, das wegen seiner einmaligen Architektur 2006 zum Weltkulturerbe erklärt wurde, ist bereits seit seiner Gründung 7. Jahrhundert islamisch. Bis heute spricht man innerhalb der Stadtmauer, die eine Besonderheit in Äthiopien darstellt, eine eigene Sprache, das Harari.

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Exotische Völker im Süden und Westen

Es gibt nur noch wenige Regionen in Afrika, die bis in unsere Zeit so abgelegen und schwer zugänglich geblieben sind, dass sie zum Rückzugsgebiet zivilisationsbedrängter Völker geworden sind.

Umgeben von hohen Bergen (Äthiopien), von lebensfeindlichen Sümpfen (Sudan) und dem wüstenhaften Grenzland zu Kenia haben sich kleine Stämme und Völkerschaften von Hirten und Bauern, Jägern und Sammlern in ihren kulturellen Wesenszügen erhalten.

Mit etwas Glück kann man an Zeremonialfesten und Initiationsriten teilnehmen. Immer aber ist man tief beeindruckt von der Ästhetik der Körperbemalung, dem Symbolgehalt der Dekoration bei Kleidung und Haartracht. Tonhauben der Geleb, Eisenstifte in der Unterlippe der Karo-Frauen, Leder-Eisen-Halsschmuck der verheirateten Hamarfrau. Die Frauen der Surma und Mursi tragen noch immer Lippenteller, die Männer sind Nacktgeher, haben aber meist eine Kalaschnikow umhängen. Bis heute bekriegen sich die verschiedenen Stämme immer wieder, wie sie es seit Jahrtausenden gewohnt sind – Ein Problem für die Zentralregierung.

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Fahrten mit Expeditionscharakter

Neben den Expeditionen in den Südwesten zu den Konso, Tsamay, Hamar, Karo, Surme, Geleb, zu den Anuak und Nuer bieten wir auch Expeditionen in fast unwegsames Gelände an.

Ein Abstieg ins Dallol zu den Afar, wo wir auf riesige Kamelkarawanen treffen, die Futter für die Tiere ins Dallol tragen oder mit den schweren Salzplatten den steilen Aufstieg nach Makale bezwingen. Das Gebiet des Dallolvulkans, bis 140 m unter dem Meeresspiegel, in dem das Salz abgebaut wird und wo sich die Landschaft blubbernd, qualmend, dampfend und stark nach Schwefel riechend in unglaublicher Farbenpracht immer wieder zerstört und neu aufbaut, wird Sie überwältigen.

Diese Gegend der Erde erfordert wegen der sehr hohen Temperaturen und der geringen Luftfeuchtigkeit von dem Besucher große körperliche Anstrengung. Sie ist das wärmste bewohnte Gebiet der Erde. Aber eine Nacht im Camp am Fuße des Erta Ale oder ein Abstecher zu den heißen Quellen von Alalopad wird Ihre Anstrengungen vergessen machen.

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Ausflüge rund um Addis Abeba

Gern organisieren wir für Sie Ein- oder Mehrtagesausflüge in die Umgebung von Addis Abeba. Es gibt viele lohnende Ziele:

Eine Bergwanderung auf den 2998 m hohen Vulkan Zuqualla mit seinem berühmten Kratersee, der Christen und Anhängern von Naturreligionen gleichermaßen heilig ist; eine Fahrt zum idyllisch gelegenen Wonchikrater mit einem Besuch der heißen Quellen von Ambo.

Das Kloster Debre Libanos im Norden von Addis Abeba, das für die Äthiopier von nationaler Bedeutung ist und viele Pilger anzieht, oder die Seenlandschaft im Süden – auf jeder Fahrt können Sie eintauchen in die faszinierende Landschaft des Hochlands oder in die savannenartige Umgebung im Süden, Bauernhöfe und das Leben auf dem Land erkunden, die Menschen in ihrem Alltag und alltäglichen Überlebenskampf bestaunen.

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Trekking in Äthiopien - Semien, Bale, Omo-Region

Trekking in Südäthiopien stellt andere Anforderungen an den Touristen als im Hochland (Bale, Smien): Schon klimatisch muss man sich auf Wärme und Trockenheit einstellen. Dominieren im Hochland spektakuläre Gebirgsformationen mit grandiosen Ausblicken, so ist der Süden meist weite Savanne, durch die träge der Omo nach Kenia fließt, kleinere Flüsse manchmal nach heftigen Regengüssen so anschwellen, dass Wartezeiten an Furten eingerechnet werden müssen.

Der Südwesten Äthiopiens ist in weiten Teilen noch immer relativ unberührt und gilt als Geheimtipp, Ethnien zu erleben, wie man sie nur noch selten in Afrika antrifft. Je weiter man sich Richtung Lake Turkana oder Sudangrenze bewegt, desto ‚unverdorbener’ sind die Menschen, weniger berührt von der Zivilisation, und desto häufiger trifft man die verschiedenen Volksstämme noch in ihrer traditionellen Kleidung, ihrem ursprünglichen Schmuck, bekommt Einblick in ihre angestammte Lebensweise. In regenarmen Zeiten trifft man auf Menschen, die in die rote Erde tiefe Löcher graben, um kalebassenweise das sich dort sammelnde Wasser hinauf in ausgehöhlte Baumstämme für sich und ihr Vieh zu schocken. Zu Erntezeiten hört man Peitschen knallen von einer Art Hochsitz, von dem aus Kinder gierige Vogelschwärme abwehren.

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