Aktuelle Informationen und Berichte

Auf diesen Seiten finden Sie aktuelle Informationen die unser Unternehmen und das Reisen in Äthiopien betreffen. Außerdem veröffentlichen wir hier in unregelmäßigen Abständen Berichte von vergangenen Touren.

Allgemeine Informationen zu unserem Unternehmen finden Sie auf der Startseite. Falls Sie unsere Dienste in Anspruch nehmen möchten, können Sie sich auf der Seite Angebote über mögliche Touren informieren.

Weltkulurerbe und Dorfleben

Eintrag vom 27.04.2009


Nach 40 Jahren besuchte Peter Thiemer aus Berlin im Herbst 2008 wieder Äthiopien. Über zwei ganz unterschiedliche  Eindrücke von  seiner Reise mit Roots Travel, die ihn auch in den Norden führte, hat er uns berichtet.

 

UNESCO Weltkulturerbe Tiya

Auf unserer Reise von Addis Abeba in den Süden erreichen wir nach zwei Stunden Autofahrt die 1980 von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärte archäologische Stätte Tiya. Dieser Ort ist noch weitgehend unbekannt und noch nicht auf allen Touristenkarten verzeichnet.

Wussten Sie schon?

Eintrag vom 27.08.2008


Wenn Sie das Land faszinierender Landschaften, ursprünglicher Ethnien, einzigartiger mehrere tausend Jahre alter schriftlicher Tradition bereisen wollen, wenn Sie also nach Äthiopien reisen möchten, dann müssen Sie nicht länger auf gewohnten Comfort verzichten. Auf (meist) guten Straßen erreichen Sie z. B. die überwältigenden Landschaften des Geralta, Tembien oder Hausien in Tigray im Norden des Landes, wo Sie eine ganze Reihe von Kirchen, oft hoch oben in bizarre Felstürme gehauen, besichtigen und in modernen Lodges mit internationalem Standard übernachten können. Und wenn Sie die exotischen Volksstämme im Süden erleben möchten, müssen Sie auch dort nicht mehr im Zelt übernachten, wenn Sie das nicht wollen, weil auch im Süden neue Hotels auf Sie warten.

Auf dem Dach von Afrika - Trekking im Semien Mountain National Park

Eintrag vom 15.02.2008

Die grandiose Landschaft des Semien beeindruckt jeden Besucher

Peter U., begeisterter Naturfreund und Umweltschützer, wanderte mit seiner Frau drei Tage im Semien. Er stellte uns diesen Bericht zur Verfügung:

Um den im Jahr 1970 errichteten National-Park zu besichtigen, muss in der Ortschaft Debark im Büro der Nationalparkverwaltung der Eintritt entrichtet werden; dafür wird man dann von einem ortskundigen Führer und einem Wächter (mit Kalaschnikow) begleitet. Zur Übernachtung im Park gibt es mehrere Möglichkeiten. Im Camp in Sankaber findet man in einer Schutzhütte ein Bettenlager mit 9 Betten vor (Schlafsack selbst mitbringen!); das Haus kann beheizt werden, das Holz hierfür wird bündelweise verkauft und ist vor Ort erhältlich. Die Hütte verfügt für ein paar Stunden am Abend über elektrische Energie.

Den Nationalpark erkundet man am besten zu Fuß. Eine wunderschöne Wanderung führt von Sankaber aus immer am Grat der Berge entlang, phantastische Aussichten belohnen den Besucher auf der sehr gemütlichen Wanderung. Ohne größere Steigungen führt der Weg zum Ziel, einem (kleinen) Wasserfall, der auch unmittelbar nach der Regenzeit nur wenig Wasser führt.

Aktueller Reisebericht: Mit Roots Travel & Tours im Konsoland

Eintrag vom 19.12.2007

Wagas in Konso

Ernst Ulich, ein Kenner des Landes seit den sechziger Jahren, nahm im Oktober und November unsere Dienste in Anspruch, um drei Wochen lang Äthiopien zu bereisen. Er ließ uns diesen Reisebericht zukommen, den wir Ihnen nicht vorenthalten möchten.

Die ersten, die uns in Addis Abeba über den Weg liefen, waren Alamitu und Professor Castelli, die für drei Jahre nach Äthiopien umgesiedelt sind, um endlich das langgeplante Museum in Konso aufzubauen, nachdem das Geld dafür in Italien bewilligt worden war. Dorthin brachen wir nach fünf Tagen Aufenthalt in A.A. auf. Die erste Etappe ging, wie üblich bis Soddu mit kurzem Besichtigungsstopp am Zwaysee, wo die Fischer immer anlanden und die Fische sofort ausnehmen. Allerhand Wildgeflügel war versammelt.

Die Straße zwischen Shashamane und Soddu, 1993 frisch asphaltiert, ist in beklagenswertem Zustand, was jedoch durch direkte Begegnung mit der Landbevölkerung und Besuch eines Gehöftes in Wolleyta durchaus kompensiert wird.